Unsere Welpenschule


Eine gute Welpenschule ist mehr als nur ein Treffpunkt von Besitzern junger Hunde,
um diese miteinander toben zu lassen.

Die jungen Hunde durchleben eine natürliche Prägephase, in der es ganz besonders darauf
ankommt, möglichst viele Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln. In unserer Welpenschule
wird dies den Hunden unter Aufsicht erfahrener Ausbilder ermöglicht.

Wir wollen den Welpen einen möglichst umfangreichen Erfahrungsschatz bieten, denn die
prägendsten Wochen des noch so jungen Hundelebens sollten nicht ausschließlich mit spielen
verbracht werden. Schließlich lernen die Hunde zwischen der 8. und 16. Lebenswoche mit die wichtigsten Dinge für ihr späteres Leben.

In einer lockeren, ungezwungenen Umgebung findet eine Art Früherziehung statt. Wir versuchen
den Erfahrungsschatz für Hund und Halter optimal zu erweitern und über gezielte Übungen die
Hunde ihrem Wesen entsprechend zu fördern und zu festigen.

Eine intensive Betreuung durch mindestens zwei geschulte Ausbilder ermöglicht, dass alle
Teilnehmer im Verlauf einer Welpenstunde einzeln angeleitet und die wesentlichen
Ausbildungsschritte schnell und nachhaltig vermittelt werden können. Hierbei sind die
Lernfortschritte enorm.

Die Ausbildungsziele sollen grundsätzlich mit viel Freude an der Arbeit und ohne Furcht vor
Fehlern oder gar Strafe erreicht werden. Nur positive Motivation bei der Ausbildung bringt den
Hund voran.

Die Welpenstunde ist in 3 Eckpfeiler gegliedert:

1. Spielen der Welpen untereinander, um die Sozialisierung mit anderen Hunden zu
fördern.

Zunächst findet ein freies, innerartliches Spiel der Welpen statt. Hierüber lernen sie die
anderen Hunde als Sozialpartner kennen. Die "hündische Kommunikation" unterein-
ander bleibt durch diese Förderung erhalten.

2. Spielerisches Erlernen erster Gehorsamsübungen.

Hier werden den Welpen die wesentlichen Grundkommandos spielerisch nahe gebracht
und dabei die natürlichen Verhaltensweisen genutzt. Alle Hunde lernen "Sitz", "Platz",
das Herankommen mit dem Kommando "hier" und eine Vorstufe des "Fuß" -gehens.
Diese Kommandos sind u.a. Voraussetzung für eine Begleithundeprüfung.

3. Gewöhnung an möglichst unterschiedliche Umweltreize (Abenteuerspielplatz).

Durch Unbefangenheitsübungen, so genannten "Mutproben", lernen die Welpen, mit
unterschiedlichen Situationen umzugehen. Sie werden z.B. über verschiedene
Untergründe geführt, müssen kleinere Hindernisse überqueren und lernen, ihre
Unsicherheit gegenüber "merkwürdigen Objekten" und "komischen Gestalten"
abzulegen.
Gegen Ende der Stunde haben die Hunde dann Pause und die Halter können in einer
kurzen Fragerunde über all die Probleme sprechen, die so im Laufe des Alltags mit ihrem
Vierbeiner auftauchen.
Egal ob zukünftiger Familien-, Gebrauchs-, Schutz- oder Rettungshund - alle Hundehalter, die sich
einen charakterstarken, wesensfesten Hund wünschen oder diesen für besondere Aufgaben
ausbilden wollen, sind angesprochen.

Für die Welpenschule sollten die Hunde ca. 9 Wochen alt, geimpft und haftpflichtversichert sein.
Mehr Fotos aus der Welpenschule gibt es in der Fotogalerie